Das Gesetz von Henry
Das Henry´sche Gesetz ist die Grundlage der physikalischen Lösung der Atemgase im Organismus. Es beschreibt die gelöste Gasmenge in einem Körper in Abhängigkeit von der Art des Gases, der Art des Körpers, der Temperatur, der Kontaktfläche und -zeit zwischen Gas und Flüssigkeit und vor allem von der Partialgasdruckdifferenz. Je größer der Umgebungsdruck desto mehr Gas wird in der Flüssigkeit gelöst. Für den Taucher bedeutet das, daß die im Körper aufgenommene Stickstoffmenge (und damit das Risiko einer Dekompressionserkrankung) steigt,je länger und je tiefer der Tauchgang ist.
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