Barotrauma

Ein Barotrauma ist allgemein gesagt eine Schädigung des menschlichen Körpers durch eine Druckdifferenz. Speziell beim Tauchen kann ein Barotrauma in luftgefüllten Hohlräumen entstehen, wenn eine Verbindung zur Aussenluft unterbrochen ist. Ein Druckausgleich kann dann nicht mehr stattfinden. Dann gehorchen all diese Luftansammlungen im Körper dem Gesetz von Boyle-Mariott, d.h. ihr Volumen verändert sich proportional zum Druck. Da sich beim Tauchen der Umgebungsdruck um 1 bar je 10m Wassertiefe erhöht (bei etwa 1 bar Luftdruck) nimmt der Druck nahe der Wasseroberfläche relativ am stärksten zu, deswegen ist das Risiko eines Barotraumas hier auch am größten.

Wo können Barotraumen auftreten?

  1. Mittelohr
  2. Nasennebenhöhlen
  3. Innenohr/Außenohr
  4. seltene Körperstellen