Barotrauma an seltenen Körperstellen

Weiterhin existieren folgende z.T. künstlich erschaffene luftgefüllte Hohlräume des Tauchers die in seltenen Fällen von einem Barotrauma betroffen sein können:

  • Tauchermaske
  • Zähne
  • Haut
  • Magen-/Darmtrakt

Ein Barotrauma der Maske betrifft in erster Linie die Augen und macht sich durch vermehrte Durchblutung oder sogar Einblutung in die weiße Hornhaut bemerkbar.Starke Schmerzen beim Abtauchen erinnern den Taucher in der Regel rechtzeitig daran den Druckausgleich durch die Nase in die Tauchermaske zu machen.

Kleine Risse an kariesbefallenen Zähnen oder häufiger an defekten Plomben können zu minimalen Luftansammlungen im Zahn wärend des Tauchgangs führen. Beim Auftauchen kann sich die Luft nicht rechtzeitig dekomprimieren so daß Zahnteile bzw. Füllungen oder Kronen herausgesprengt werden. Regelmäßige zahnärztliche Sanierung gehört somit auch zur Tauchtauglichkeit.

Extrem selten können Barotraumen der Haut auftreten, wenn beim Tauchen mit einem Trockentauchanzug ohne Unterzieher Luft an der Haut in Falten eingeschlossen wird. "Knutschflecken" wären die Folge.

Wie jedem bekannt ist befindet sich immer auch etwas Luft im menschlichen Darm. Allerdings ist die Magen-/Darmwand sehr elastisch, so daß ein Barotrauma dieses Organs eine Rarität darstellt. Trotzdem sollte beim Auftauchen die Luft beim Verlassen des Körpers nicht gehindert werden.